Halbleiterspeicher
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Mechanische Speicher |
Magnetische Speicher | Optische Speicher | Halbleiterspeicher | ||||||||
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Lochkarte |
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Festplatte |
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CD |
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ROM | ||||
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DVD |
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SRAM | ||||||||
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Blue Ray |
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DRAM | ||||||||
1. Einteilung der Halbleiterspeicher
1.1. ROM
Die ersten ROM-Speicher waren reine Nur-Lese-Speicher, d.h. Read Only Memory. Die Daten wurden industriell eingeschrieben und danach war keine Veränderung mehr möglich.
In der weiteren Entwicklung der ROM-Technik trat der Nutzer mehr in den Vordergrund. Durch die Entwicklung der PROM-Speicher konnte der Nutzer seine Festwertspeicher erstmalig selbst programmieren.
Die ersten PROM-Speicher konnten zwar nur einmalig beschrieben werden, doch die Weiterentwicklung der PROM-Speicher in Richtung der EPROM, EEPROM und Flash-EEPROM Speicher machte ein wiederholtes Programmieren der Speicherbausteine möglich.
Das gemeinsame Merkmal aller ROM-Speicher besteht in der Dauerhaftigkeit der gespeicherten Daten, d.h. die Daten gehen beim Kappen der Versorgungsspannung nicht verloren.
| MROM | Masked ROM |
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| PROM | Programmable ROM |
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| EPROM | Erasable Programmable ROM |
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| EEPROM | Electrical Erasable Programmable ROM |
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| Flash-EEPROM | Flash Electrical Erasable Programmable ROM |
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1.2. RAM
Ein RAM-Speicher (englisch: Random Access Memory) zeichnet sich vor allem dadurch aus, das man einzelne Speicherzellen problemlos beschreiben oder auslesen kann. Man hat also die Wahl, wie man auf die einzelnen Speicherzellen zugreift. Daher ist die korrekte Übersetzung auch Speicher mit wahlfreiem Zugriff.
In der Regel verlieren RAM-Speicher ihre Daten sobald die Versorgungsspannung gekappt wird. Daher werden RAM-Speicher auch flüchtige Speicher genannt.
Neueste Entwicklungstrends gehen jedoch in Richtung nichtflüchtiger RAM-Speicher, wie z.B. magnetoresistive RAM-Speicher (MRAM). Es ist möglich, dass nichtflüchtige RAM-Speicher in einigen Jahren die Festplatten ablösen.
1.2.1. Vergleich von Statischem RAM und Dynamischem RAM
| SRAM | DRAM | ||
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1.2.2. DRAM
| SD-RAM | Synchronous Dynamic RAM
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| DDR-RAM | Double Data Rate SD-RAM
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| QDR-RAM | Quad Data Rate RAM |
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| RD-RAM | Rambus Dynamic RAM |
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| ED-RAM | Enhanced RAM |
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Da die Kondensatoren ihre Ladung über Leckströme verlieren, müssen die Inhalte dynamischer Speicherzellen ständig aufgefrischt werden.
Bei jedem Lese- und Schreibvorgang geschieht dies zwar automatisch, aber die nicht aufgerufenen Speicherzellen würden ohne systematische Auffrischung ihre Information verlieren.
Aktuelle SDRAM-Bausteinen mit Speicherkapazitäten ab 256MByte benötigen eine mittlere Auffrischzeit pro Zelle von 7,8µs.
| Burst Refresh | Blockierung der Speicherzugriffe bis alle Speicherzellen aufgefrischt sind | ||
| Cycle Stealing | kurzzeitiges Blockieren der Speicherzugriffe bis einige Speicherzellen aufgefrischt sind | ||
| Hidden Refresh | Auffrischen der Speicherzellen nur dann, wenn der Prozessor nicht auf Speicher zugreift | ||
| Self Refresh | im Speicherchip integrierte Technologie, die das Auffrischen der Speicherzellen auch während der Zugriffe des Prozessors erledigt | ||
2. Entwicklungstendenzen - Nichtflüchtige RAM-Speicher
neue Generation von RAM-Speichern
gespeicherte Daten bleiben trotz Unterbrechung der Versorgungsspannung erhalten
| NV-RAM | Non Volatile RAM |
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| MRAM | Magnetoresistive RAM |
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| FRAM | Ferroelectric RAM |
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Da jedes Anschlusspin eines Schaltkreises seinen Preis hat, versucht man, ihre Zahl möglichst gering zu halten.
Aus diesem Grunde werden die Adressen der Zeilen und Spalten nacheinander über den gleichen Adressbus gesendet. Das bedeutet, es muss dem Speicherchip mitgeteilt werden, welche Adressen gerade am Adressbus anliegen. Diese Mitteilung übernimmt der Zeilenadress-Impuls (RAS = Row Address Strobe) für die Zeilen und der Spaltenadress-Impuls (CAS = Column Address Strobe) für die Spalten.
Wenn nun eine Zeilenadresse am Adressbus anliegt, wird der Zeilenadress-Impuls (RAS) ausgesendet und die Zeilenadresse wird im Zeilenregister zwischengespeichert.
Anschließend wird die Spaltenadresse an den Adressbus angelegt und der Spaltenadress-Impuls (CAS) gesendet. Nach der Zwischenspeicherung der Spaltenadresse im Spaltenregister, können der Zeilendecoder und der Spaltendecoder auf die gewünschte Speicherzelle zugreifen.
Es muss der Schreib/Lese-Logik nur noch mitgeteilt werden, ob die Speicherzelle beschrieben oder ausgelesen werden soll und die Daten werden über den Datenpuffer auf den Datenbus gelegt, bzw. vom Datenbus ausgelesen.
Dieses Verfahren ermöglicht eine hohe Datenbreite, geht aber zu Lasten der Zugriffszeit.

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Kapazität
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Zugriffszeit
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RAS-to-CAS Delay
CAS Latency
Precharge Delay
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Datenrate
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Speichermodule sind hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit unterschiedlich organisiert. Zuverlässige Speichermodule bieten die Möglichkeit der Fehlerkontrolle, z.B. durch die Paritätsprüfung.
RAM-Bausteine mit Paritätsprüfung speichern zusätzliche Informationen zu den eigentlichen Daten ab. An jedes Byte wird ein Paritätsbit angehängt, das darüber Auskunft erteilt, ob das Byte eine gerade oder ungerade Zahl von Einsen enthält.
Wenn nun beim Auslesen eines Bytes ein Bit fehlerhaft ist, erkennt die Paritätsprüfung sofort einen Fehler und kann den Prozess stoppen. Bei Windows kommt es dann zum berüchtigten Bluescreen.
Das Paritätsbit dient also nur der Fehlererkennung, nicht jedoch der Korrektur.
Die Paritätsprüfung kann aber nicht alle Fehler erkennen, da z.B. zwei fehlerhafte Bits innerhalb eines Bytes die gleiche Anzahl an Einsen erzeugt wie sie das fehlerfreie Byte enthält.
In der Praxis werden dennoch die meisten Fehler durch die Paritätsprüfung erkannt, da etwa 98% aller Speicherfehler nur 1-Bit-Fehler sind.
Eine Möglichkeit, 1-Bit-Fehler zu korrigieren bietet der Fehlerkorrekturcode (ECC = Error Correction Code).
Bei 2-Bit-Fehlern liefert dieser Code aber auch nur eine Fehlermeldung statt einer Korrektur.
RAM-Speicher mit ECC speichern zusätzlich zu den Daten eine größere Prüfsumme. Um diese Prüfsumme zu erzeugen und "versteckt" im Speicher abzulegen, müssen diese RAM-Speicher vom Chipsatz unterstützt werden. Wenn der Chipsatz keinen ECC-Betrieb vorsieht, können ECC-Module dennoch eingesetzt werden, nur die Fehlerkorrektur bleibt abgeschaltet. Wegen des hohen Preises werden RAM-Speicher mit ECC-Unterstüztung vor allem dort eingesetzt, wo Ausfallkosten bei einem Speicherfehler besonders teurer wiegen, z.B. in Servern.
Verringerung der Zugriffszeit z.B. durch Erhöhung der Taktfrequenz oder Verringerung der Speichertaktzyklen
Erhöhung der Datenrate z.B. durch Erhöhung der Taktfrequenz, Busbreite oder Nutzung des Prefetch-Verfahrens