Festplatte
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Mechanische Speicher |
Magnetische Speicher | Optische Speicher | Halbleiterspeicher | ||||||||
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Lochkarte |
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Festplatte |
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CD |
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ROM | ||||
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Diskette |
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DVD |
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SRAM | ||||||
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Band |
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Blue Ray |
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DRAM | ||||||
Eine Festplatte enthält einen Stapel von zwei bis zehn magnetischen Platten. Die Platten bestehen aus beschichtetem Aluminium oder Glas. Die Schreib-Lese-Köpfe magnetisieren die Oberfläche beim Schreiben und registrieren die Magnetisierung der Oberfläche beim Lesen.
Die Schreib-Leseköpfe schweben nur wenige Mikrometer über der Plattenoberfläche. Da der Abstand kleiner als ein Staubpartikel ist, muss die Festplatte vor Verschmutzungen geschützt werden. Sie sind daher (fast) luftdicht abgeschlossen.

Der Blick auf ein gewaltsam geöffnetes Festplattengehäuse sieht folgendermaßen aus:

| Spur |
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| Zylinder |
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| Sektor |
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| Cluster |
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| Spurdichte |
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| Lineare Dichte |
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| Flughöhe der Lese-Schreib-Köpfe |
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2. Kenngrößen
| Kapazität | Unformatierte Kapazität
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Formatierte Kapazität:
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Zugriffszeit
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Reaktionszeit der
Laufwerkselektronik
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Positionszeit
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Latenzzeit
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| Spurwechselzeit |
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| Datentransferzeit bzw. Datenrate |
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3. Möglichkeiten der Leistungssteigerung
3.1. Erhöhung der Drehgeschwindigkeit
Sicherlich ist es reizvoll, die Drehgeschwindigkeit der Festplatten zu erhöhen. Heutige Platten variieren bereits zwischen 4500 und 15000 Umdrehungen pro Minute. Da die Geschwindigkeit an den äußeren Spuren viel größer ist als an den inneren Spuren, werden die Lese-Schreib-Köpfe besonders an den Außenspuren beansprucht.
Bleibt man bei der "tortenförmigen" Aufteilung der Sektoren, bleiben den 512 Bytes eines Sektors an den Außenspuren mehr Platz als innen, wodurch das Geschwindigkeitsproblem entschärft wird.
Die Festplatte kann daher ständig mit maximaler Geschwindigkeit rotieren. Für die Einhaltung dieser konstant hohen Drehgeschwindigkeit wird jedoch viel Platz auf der Festplatte geopfert.
3.2. Multiple Zone Recording (MZR)
Das MZR-Verfahren nutzt den Speicherplatz der Festplatte optimal. Jeder Sektor erhält für seine 512 Bytes die gleiche Spurlänge. Das bedeutet, dass die Außenspuren mehr Sektoren beherbergen als die Innenspuren. Durch dieses Verfahren wird die Festplattenkapazität um 20% bis 50% gesteigert.
Um eine hohe Lese-Schreib-Geschwindigkeit für alle Sektoren abzusichern, kann die Drehgeschwindigkeit der Festplatte nun nicht mehr konstant hoch bleiben. Beim Zugriff auf äußere Spuren muss die Drehgeschwindigkeit gedrosselt werden.
3.3. Sortierung des Zugriffs
Neuere Festplatten arbeiten nicht mehr nach dem First Come - First Serve Prinzip, bei dem die Aufträge sequentiell abgearbeitet werden. Vielmehr werden mehrere Aufträge gesammelt und neu sortiert. Hierfür gibt es zwei Vorgehensweisen:
| Shortest Seek First | Aufzugsalgorithmus | |
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4. Strukturierung einer Festplatte
| Low-Level-Formatierung | ||
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| Partitionierung | ||
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| Logische Formatierung | ||
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5. Master Boot Record
Wenn der Computer eingeschaltet wird, muss die Festplatte auch erkannt werden. Die dafür nötigen Informationen stehen im Master Boot Record der Festplatte. Im Master Boot Record stehen außerdem die notwendigen Befehle, die für das Starten des Betriebssystems notwendig sind.
Den Aufruf des Master Boot Records übernimmt das BIOS beim Startvorgang.
Die Partitionstabelle speichert die Informationen der einzelnen Partitionen. Für jede Partition stehen dafür exakt 16 Bytes (= 128 Bit) zur Verfügung. Diese 16 Bytes werden für 10 Einträge verwendet.
In der folgenden Grafik wurden nur die Einträge der 1. Partition dargestellt. Der tabellarische Aufbau der anderen Partitionen ist identisch mit dem der 1. Partition.
| Master Boot Record | |||||||||||||
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Partitionstabelle (64 Bytes) |
Ausführbarer Code (= Bootstrap) |
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1. Partition (16 Bytes) |
2. Partition | 3. Partition | 4. Partition | ||||||||||
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| Boot Indicator (Hinweis, ob diese Partition die Systempartition ist) (8 Bit) | ||||||||||||
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6. Kapazitätsgrenzen von Festplatten
Die Entwicklung der Festplatten geht so rasant voran, dass einerseits das BIOS und andererseits der Master Boot Record die tatsächliche Größe der Festplatten nicht mehr erfassen können. Daher übernimmt neuerdings das Betriebssystem diese Aufgabe.
6.1. Grenzen des Master Boot Records
Da die Gesamtzahl der Sektoren durch einen 32 Bit Eintrag begrenzt wird, können also maximal 232 Sektoren angesprochen werden. Wenn jeder Sektor 512 Bytes enthält, sind das 232 mal 512 Bytes, also 2048 GB (2 TB).
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Diese Grenze wird jedoch durch "historische" Gründe weiter nach vorn geschoben, so dass der Master Boot Record weniger als 2 TB verwalten kann. |
6.2. Grenzen des BIOS
Das Bios greift auf drei Einträge des Master Boot Records zu:
| Sektoren | ||
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| Zylinder | ||
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| Köpfe | ||
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Wird nun noch berücksichtigt, dass jeder Sektor 512 Bytes enthält, kommt man auf folgende Grenze des BIOS:
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512 Bytes mal 63 Sektoren mal 1024 Zylinder mal 256 Köpfe = 7,875 GB |
7. Aushebeln der Kapazitätsgrenzen
Im Gegensatz zum Master Boot Record hat die (E)IDE Spezifikation andere Grenzwerte. Im Gegensatz zum BIOS können über die (E)IDE Schnittstelle 128 GB Daten adressiert werden.
| BIOS | (E)IDE | CHS | ||
| Sektoren | 63 | 256 | 63 | |
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| Zylinder | 1024 | 65536 | 1024 | |
| Köpfe | 256 | 16 | 16 | |
| Maximale Kapazität | 7,875 GB | 128 GB | 504 MB |
Auch wenn eine (E)IDE Festplatte mehr Daten adressieren kann als es das BIOS vermag, muss eine (E)IDE Festplatte vom BIOS erkannt werden können.
Aus diesem Grunde, kann bei (E)IDE Festplannten im BIOS der CHS-Modus aktiviert werden. Dieser Modus stellt den kleinsten gemeinsamen Nenner von BIOS und (E)IDE dar.
Die maximale Kapazität beträgt dadurch jedoch nur 504 MByte.
Der Versuch, eine (E)IDE Festplatte wenigstens mit der maximalen Kapazität des BIOS von 7,875 GB anzusteuern, erfordert ein Umrechnen der hohen Zylinderzahl zu Gunsten der kleinen Kopfzahl.
Wenn das BIOS die Umrechnung vornehmen soll, muss der XCHS-Modus (Extended-CHS) aktiviert werden, was jedoch die Performance des Systems verringert.
Besser ist die Nutzung des LBA-Modus (Logical Block Addressing), da die Umrechnung vom Controller der Festplatte erledigt wird und somit nicht die Performance des Systems verringert.
8. Dateisysteme
8.1. FAT 16 und FAT 32
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8.2. NTFS
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Aufgaben